Das Drama mit dem täglich Brot und Kuchen, Nudeln, Knödeln, Spatzen, Pfannkuchen


Wie lange darf ich das dann nicht mehr essen? Fragt mich meine Patientin mit verzweifeltem Blick und sie wechselt sichtbar ihre Gesichtsfarbe, als ich ihr zu verstehen gebe, dass sie mindestens für ein Jahr, unter Umständen aber gänzlich und lebenslang auf sämtliche glutenhaltige Getreideprodukte verzichten muss. 
Das Thema ist, es gibt keinen Verhandlungsspielraum und heißt nicht es sollte, könnte oder wäre besser zu  verzichten, nein, es ist bei einem beträchtlichen Teil meiner Patienten eine unumgängliche Voraussetzung zur Lösung diverser gesundheitlicher Probleme. Ohne die konsequente Umsetzung der Karenz ist also nicht die mindeste Chance einer Heilung zu erwarten.
 

Die spannende Frage, die sich stellt,  ist, warum ein seit der Antike wichtiges Grundnahrungsmittel für die meisten Därme mittlerweile zu einem potenziellen und schleichenden Gift mutiert ist.
 

Grundsätzlich hat das Getreide und da zuallererst der Weizen von heute nicht mehr wirklich viel mit dem unserer Vorfahren zu tun.
Es wurden Kreuzungen und Genmanipulationen vorgenommen, um den Ertrag zu steigern und möglichst dafür zu sorgen, dass keine Schädlinge die Ernte vernichten. Dabei kommen natürlich auch extreme Mengen an Herbiziden und Pestiziden zum Einsatz. 
Nicht zu vergessen ist aber auch die Verarbeitung. Bäckerhandwerk ist eine Kunst und um bekömmliche Backwaren herzustellen, braucht es viel Wissen und vor allem Zeit. Was wir heute in diversen Geschäften aus den Automaten oder von Backfabriken vorgesetzt bekommen, sieht zwar aus wie Brot, ist aber ein ziemlich bedenklicher Cocktail von Chemie und Füllstoff. Somit haben wir ein multifaktorielles Thema.
 

Konzentrieren wir uns jetzt aber auf Getreide und schauen, wo das Probleme liegen kann.
 

1. Gluten:
 

Unter den Oberbegriff Gluten sind unterschiedliche Eiweißketten vom Getreide zusammengefasst. Jedes Getreide besteht aus zwei dieser Eiweißketten, beim Weizen heißen diese Gliadin und Glutenin. Die typischen Klebeeigenschaften von Gluten entstehen erst dann, wenn sie mit Milch oder Wasser verarbeitet werden und sich somit verbinden. Uns interessiert im Zusammenhang mit Darm- und anderen schweren Erkrankungen das Gliadin:
 

  • Gliadin ist verantwortlich für eine vermehrte Freisetzung von Zonulin im Darm. Dies führt dazu, dass die Darmbarriere (Tight Junctions) aufmacht und es so zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut kommt. 
  • An der Darmwand haftende Gliadine können mit dem Collagen der Darmschleimhaut Komplexe bilden und diese führen zu massiven Autoimmunreaktionen.
  • Unterschwellige nicht zuordenbare Entzündungen, welche den ganzen Organismus betreffen, können durch Gliadine ausgelöst werden

Das Beschwerdebild von einer Reaktion auf Gluten kann vielfältig sein, daran denken sollte man z. B. bei:
 

  • chronischem Durchfall unter Umständen blutig
  • immerwährender Übelkeit und Erbrechen
  • Unterversorgung mit Nährstoffen
  • therapieresistente Anämie
  • weitere Autoimmunerkrankungen
  • Migräne
  • Depression und andere psychische Störungen
  • chronischer Müdigkeit und massiver Erschöpfung
  • Fibromyalgie und rheumatischen Beschwerden

Meine Diagnostik: 
Im Blut oder Stuhl: Anti-Gliadin-Antikörper, Anti-Transglutaminase-Antikörper 
Im Blut: Zöliakie-Gentest 

 

2. Lektine des Getreides:
 

Lektine sitzen beim Korn in der Schale und dienen dem Schutz der Pflanze vor Fraßfeinden und Parasiten, sie haben somit antibiotische Wirkung. Im Pflanzen- und Tierreich sind sie überall anzutreffen und sind meistens hitzelabil, werden also durch kochen oder backen neutralisiert, nur beim Getreide eben nicht.   
Bei Lektinen handelt es sich um Gycoproteine die sich an die Dünndarm- aber auch Dickdarmwand heften, diese verletzen und Entzündungen forcieren. Die Darmwand wird durchlässig und es kann das sogenannte Leaky-Gut-Syndrom (löchriger Darm) entstehen. Die Folge ist, dass noch nicht zur Gänze verdaute Nahrung, Giftstoffe und eben auch diese Lektine in Blut und Lymphe einströmen. Unsere Abwehr findet das alles in hohem Maße gefährlich, es kommt zur Kampfansage und das unter Umständen auch gegen körpereigenes Gewebe. Die Folgen können zum Beispiel sein:
 

  • Hashimoto Thyreoiditis
  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Diabetes Typ I
  • Multiple Sklerose
  • Fibromyalgie
  • Arthritis
  • psychische Erkrankungen

Meine Diagnostik: Nachweis mit Weizenkeim-Agglutinin(WGA)-IgG-Antikörper-Test
 

3. Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI)
 

  • schützt das Getreide ebenfalls vor Fraßfeinden und Schädlingsbefall und hemmt den Abbau von Eiweiß im Korn
  • ATI aktivieren die Fresszellen (Monozyten, Makrophagen und dendritische Zellen) und verursachen Entzündungen, welche ebenfalls mit einem Leaky-Gut-Syndrom enden können
  • sind Ursache für Bäckerasthma

Meine Diagnostik: ATI´s können labortechnisch leider nicht erfasst werden
 

4. Exorphine:
 

Exorphine entstehen bei der Verdauung von Gluten haltigem Getreide. Sie binden an die Opioid-Rezeptoren im Gehirn und wirken ähnlich dem Morphin. Exorphine verhalten sich sozusagen wie starke Schmerzmittel und vermitteln für eine geraume Zeit Wohlgefühl und Geborgenheit. Leider können Exorphine auch in Verbindung mit psychischen Erkrankungen, Schizophrenie, ADHS und Autismus gebracht werden. Interessant ist, dass es den meisten Menschen auffallend schwerfällt, auf die Lebensmittel zu verzichten, welche für einen hohen Exorphinspiegel sorgen. Dazu gehören unter anderem auch Milch und Kakao.
 

Was können wir denn jetzt tun? 
Am meisten Bedenken habe ich persönlich über die Fertigprodukte der vegetarischen und veganen Szene. Mit Sicherheit wird das noch zum Supergau einiger Därme führen und ich kann jeden Vegetarier oder Veganer nur dringend davor warnen, diese durchaus wohlschmeckenden Produkte im Übermaß oder täglich zu verzehren.
Als absolute Notbremse empfehle ich immer die Paleoernährung. Diese ist frei von Getreide und weiteren kritischen Nahrungsmitteln.

 

Dabei sollte es aber nicht bleiben. Wichtig ist, dem individuellen Problem auf den Grund zu gehen, und das kann geschehen durch eine Erstanamnese (Fallerhebung durch Befragung des Patienten), welche per Telefon oder Zoom erfolgen kann und in Folge werden die dementsprechenden Laboruntersuchungen veranlasst. Sobald die Befunde ausgestellt und ausgewertet sind, wird ein individueller Therapieplan erstellt und dieser wird intensiv besprochen und beraten.
Erreichen könnt Ihr mich hierfür unter:  info@vitalpilzberatung.de oder Tel.-Nr. 0831-69727013 
Ein kurzes Infogespräch ist kostenfrei.

 

Welche Vitalpilze kommen als erstes bei chronischen Darmerkrankungen zum Einsatz:
 

Chaga Extrakt:
 

  • Allergien und Autoimmunerkrankungen
  • entzündliche, geschwürige, infektiöse und kanzerogene Erkrankungen des kompletten Verdauungstraktes 
  • Entzündungen
  • Durchblutungsstörungen
  • Metabolisches Syndrom, Übergewicht
  • Krebs mit Schwertpunkt Magen-Darm, Lymphe
  • Haut- und Schleimhauterkrankungen
  • Leber- und Milzerkrankungen 

Hericium Extrakt:
 

  • entzündliche, geschwürige, infektiöse und kanzerogene Erkrankungen des kompletten Verdauungstraktes 
  • Darmsanierung
  • Regeneration der Schleimhäute
  • Immunmodulation

Agaricus blazei Murill Extrakt oder noch besser, in Form von Apuxan
 

  • Allergien und autoaggressive Erkrankungen Präventiv und unterstützend bei allen Krebsarten
  • immundefizitäre Erkrankungen
  • Entzündungen
  • Leber- und Milzerkrankungen
  • Pankreatitis
  • Diabetes I+II

Zunderschwamm Extrakt:
 

  • blutstillend
  • wundheilungsfördernd
  • antientzündlich
  • Immunmodulation
  • antiviral
  • antibakteriell
  • Arthrose
  • antikarzinogen auch bei Magen-Darmkrebs.


Hier der Link für mein kostenfreies Webinar "Vitalpilze, Bodyguards für einen gesunden Verdauungstrakt" :

https://event.webinarjam.com/register/160/xyxnobxr

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Kontakt

Vitalpilzberatung

Vitalpilzberatung Doris Richtsteig

Heilpraktikerin und
geprüfte Pharmareferentin


Doris Birgit Maria Richtsteig
Im Oberwang 2
87439 Kempten
Deutschland

Tel: 0831-69727013

 

info@vitalpilzberatung.de

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