26 February 2026

Allergien

Allergie, ähnliche Erkrankungen und unbefugte Grenzüberschreitung

Kann es sein, dass das Thema für Dich einfach zu normal ist, sagte eine Freundin Anfang März zu mir. Die Menschen wissen das eben nicht alle schon! Schreib und sag doch endlich was dazu, es ist wichtig!


OK, dachte ich mir und da im April der wunderbare Heilungssummit anstand, bei dem ich als Sprecherin dabei sein durfte, habe ich statt meiner wertvollen Vitalpilze, Allergien und autoaggressive Erkrankungen als Thema aufbereitet.


Um dem vielschichtigen und komplexen Thema Allergien gerecht zu werden, teile ich mit Euch in den nächsten Wochen verschiedenste Aspekte dieses immunologischen Problems und kann Euch nur dringend dazu ermuntern, Euch eine/n Therapeuten/in zu suchen, die Euch durch das Thema führt und begleiten. Es ist fast nicht möglich, ohne das entsprechende Hintergrundwissen eine Allergie oder verwandte Erkrankungen vernünftig in den Griff zu bekommen. Gerne könnt Ihr Euch natürlich für eine professionelle Therapie an mich wenden.


Einfaches Basiswissen Allergie:


1. Wie kann es überhaupt zu einer Allergie kommen

2. Wodurch kann eine Allergie ausgelöst werden

3. Wie kann sich eine Allergie bemerkbar machen

4. Wie kann eine Allergie nachgewiesen werden

5. Symptome einer Allergie und doch keine Allergie, was ist da los?

6. Was kann selbst getan werden (und das ist schon eine Menge!)


Heute beleuchten wir, wie es zu Allergien kommen kann


Was hat eine Allergie mit Grenzüberschreitung zu tun, hast Du dich vorhin bestimmt gefragt. Die spannende Nachricht ist, ohne verletzte Grenzen oder eines unerwünschten Übertritts von fremden Substanzen in unseren Körper im Vorfeld gibt es keine Allergie.

Solange Haut, Schleimhaut und andere innere Barrieren intakt sind, ist es bis auf zwei Ausnahmen unmöglich, eine Allergie zu entwickeln.


Die erste Ausnahme ist der mögliche Transport von IgE- Antikörpern der Mutter über die Placenta in den Fötus, wobei es sich doch wieder um eine nicht gewollte Grenzüberschreitung handelt.


Die zweite Ausnahme ist, wenn ein Säugling zu früh unpassenden Milchersatz zu trinken bekommt. Der Darm von Babys ist physiologisch durchlässiger als der von Erwachsenen und somit wird das Darm-Immunsystem für die zugeführten fremden Eiweiße sensibilisiert. Wenn Stillen nicht möglich ist, sollte also auf jeden Fall ausschließlich eine der Muttermilch ähnlichsten Milchsorten gewählt werden und das sind die sogenannten Pre-Milchsorten. Von diesen Milchsorten ist die der Ziege am besten geeignet, denn Ziegenmilch ist der Muttermilch am ähnlichsten.


Schon alleine wenn wir uns diese Tatsachen bewusst machen, wird klar, dass der Darm und die Schleimhäute die wichtigsten und auch sensibelsten Stellschrauben sind, um eine effiziente Therapie auf den Weg zu bringen. Nur durch eine Zellschicht ist das „Fremde“ vom „Eigenen“ getrennt und wird unser Immunsystem durch eine defekte Schleimhautbarriere mit fremden Stoffen überflutet, wird es im wahrsten Sinne des Wortes vor Überforderung hysterisch und reagiert chaotisch.


Wir können nur durch das Vermeiden offensichtlich schädigender Substanzen einen wesentlichen Beitrag für unsere Schleimhaut und darüber für unser Immunsystem leisten. Hier nur ein paar Beispiele:


1. Regelmäßig und zu viel Alkohol. Ab und zu ein Glas Wein oder Bier ist nicht das Problem, die Menge und Häufigkeit ist das Problem


2. Nahrungsmittel mit hoher Herbizid- oder Pestizidbelastung. Kauft möglichst BIO, es muss nicht unbedingt als solches gelabelt sein, Hauptsache Ihr wisst sicher vom Erzeuger Eures Vertrauens, dass es BIO ist.


3. Möglichst selten antibiotische Behandlung. Wenn kein Weg daran vorbeiführt, ist es gut, ein Probiotikum parallel zu nehmen und Schleimhaut aufbauende Substanzen wie z. B. Biotin


4. Im Falle von schon vorhandenen Darmproblemen empfehle ich keine Rohkost und auch nicht zu viel Vollkorn. Das liest sich jetzt komisch, ist aber so. Der Darm und damit seine Verdauungsleistung ist (noch) nicht in der Lage, diese Nahrung zu verarbeiten.


5. Auf Glutenhaltiges Getreide verzichten. Es ist oft nicht oder nicht nur das Gluten dieser Getreidesorten, welches das Problem macht, sondern auch die Lektine. Lektine sind Fraßschutzstoffe der Pflanze und im Gegensatz zu Bohnen, im Fall der Weizenfamilie nicht hitzelabil. Weder durch Kochen, Backen oder Braten noch durch Einfrieren lassen sich diese Lektine neutralisieren und malträtieren unweigerlich die Darmschleimhaut.


6. Stress! Stress ist der Super-GAU für unseren Verdauungstrakt. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich um Eu- oder Distress handelt. Über das vegetative Nervensystem und die Stresshormone wird eine Reaktionskaskade in Gang gesetzt und die kleinen Durchtrittstellen (Tight Junction) werden weit wie Scheunentore und können sich unter Umständen auch nicht mehr schließen. Sie lassen Substanzen in Blut und Lymphe, die dort noch überhaupt nichts zu suchen haben. So entsteht ein Leaky-Gut-Syndrom, ein durchlässiger Darm.


Natürlich gibt es noch dutzende mehr individueller Möglichkeiten die wir in einer ausführlichen Anamnese aufspüren können.


Um auf jeden Fall etwas Druck aus dem Problem nehmen sind meine erste Wahl Reishi, Coriolus, Cjaga, ABM und Cordyceps.


Im nächsten Newsletter schauen wir uns Punkt 3 und 4 an:

3. Wie kann sich eine Allergie bemerkbar machen

4. Wie kann eine Allergie nachgewiesen werden


Bis dahin eine erholsame und schöne Zeit,

Eure Doris <3



Die Bezugsquelle für die von mir genutzten Vitalpilzprodukte bekommt Ihr auf Anfrage.

Bitte beachtet Sie, dass diese Empfehlung keinen persönlichen Kontakt zu einem Arzt oder Heilpraktiker ersetzen kann!

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Bis die Tage, lasst es Euch gut gehen