Hier wie angekündigt ein weiterer Beitrag zum Thema Allergien. Heute tauchen wir in ein in die Fragen, wie sich Allergien bemerkbar machen können und wie wir sowohl schulmedizinisch als auch naturheilkundlich herausfinden können ob, und wenn ja, auf was das Immunsystem reagiert.
Durch welche Symptome können sich Allergien bemerkbar machen?
Die Symptome, durch die sich Allergien zeigen können, sind so unterschiedlich wie die Menschen, die davon geplagt werden. Es hängt sehr stark davon ab, in welcher gesundheitlichen Lage und in welcher Stoffwechselsituation sich der Betroffene gerade befindet und welches Allergen die Reaktion auslöst.
Hier die bekanntesten Symptome:
• Hautreaktionen: Rötung, Juckreiz, Ekzeme, Nesselsucht
• Atemwege: Niesen, laufende oder verstopfte Nase, Husten, Atemnot, Asthma
• Augen: Jucken, Rötung, Tränenfluss
• Verdauungssystem: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
Daneben gibt es auch Reaktionen, bei denen Ihr vielleicht noch nie auf die Idee gekommen seid, sie mit einer Allergie in Verbindung zu bringen:
• Kopfschmerzen und Migräne: Reaktion auf bestimmte Inhalations- oder Nahrungsmittel Allergene kommen häufiger vor als man denkt. Z. B. auf Blumenduft, Parfüm, Farben und Lacke, Essensgerüche usw.
• Erschöpfung: Chronische Müdigkeit und ein allgemein reduzierter Zustand können auf eine Allergie hinweisen. Aber auch eine akute bleierne, fast ohnmachtsartige Müdigkeit schlagartig nach dem Essen sind bei einer Nahrungsmittelallergie häufig anzutreffen.
• Gelenkschmerzen: Bei chronischen Gelenkschmerzen, die an Rheuma erinnern, ist auf jeden Fall an eine Allergie zu denken.
• psychische Symptome: Durch die permanente Ausschüttung von Stresshormonen und Histamin kann es bei einer Allergie auch zu Angstzuständen, Stimmungsschwankungen und sogar Depressionen kommen
Durch welche Diagnoseverfahren kommen wir einer Allergie auf die Spur?
Was macht die konventionelle Medizin:
1. Hauttests: Der Prick-Test ist eine übliche Methode, bei der eine winzige Mengen der zu testenden Allergene unter die Haut gebracht und dann beobachtet wird, ob eine Reaktion erfolgt.
2. Bluttests: Mit einem IgE-Test kann die Sensibilisierung auf einen bestimmten Stoff nachgewiesen werden.
3. Provokationstests: Dieser Test muss unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt werden. Es wird z B. ein Asthmatiker gezielt mit Pollen, Hausstaub, Tierhaaren usw. konfrontiert, um herauszufinden, auf welche Allergene genau reagiert wird.
Wie arbeitet die Naturheilkunde
In der Naturheilkunde gibt es verschiedene Ansätze zur Diagnose von Allergien. Ich persönlich arbeite grundsätzlich mit Blut- und Stuhlanalysen und nehme zusätzliche gerne je nach Patient/in, Kinesiologie, Bioresonanz oder EAV-Testung mit dazu, um auch Unverträglichkeiten mit zu erfassen.
1. Blutanalyse 1gG 1-3 und ggfls. IgG4
2. Mikrobiomanalyse: Da ein gesunder Darm eine wichtige Rolle im Immunsystem spielt, wird in der Naturheilkunde oft eine Analyse der Darmflora durchgeführt.
3. Kinesiologie: Auf für uns unzuträgliche Substanzen und deren elektromagnetische Felder reagieren unsere Körper und damit auch unsere Muskeln mit Schwäche. Dieses Phänomen wird genutzt, um Unverträglichkeiten und Allergien aufzudecken.
4. EAV oder Bioresonanz: Ähnlich wie bei der Kinesiologie nutzt man hier die spezifische Energie einer Substanz und kann über die Messwerte als Reaktion des Körpers feststellen, ob ein Stoff negative Auswirkungen hat oder nicht.
Schulmedizinische Behandlungsansätze
In der Schulmedizin werden die Symptome behandelt, was im Akutfall auch zwingend notwendig ist. Auf Dauer ist das aber nicht wirklich zielführend, da sich Allergien in der Regel ausweiten und verschlimmern, wenn nicht die ursächliche Thematik mit behandelt wird.
1. Antihistaminika: Medikamente, die die Wirkung von Histamin blockieren und so die allergische Reaktion abschwächen.
2. Kortikosteroide: entzündungshemmende Medikamente, die bei starken Reaktionen eingesetzt werden.
3. Hyposensibilisierung: Eine Therapie, bei der der Körper langsam an das Allergen gewöhnt wird, um die Empfindlichkeit zu reduzieren.
Naturheilkundliche Behandlungsansätze
In der Naturheilkunde gibt es unumgängliche Vorgehensweisen, ohne die es nicht möglich ist, eine Allergie zu beeinflussen. Daneben gibt es natürlich unzählige Therapiemöglichkeiten, von denen keine besser oder schlechter ist. Es liegt daran auf was sich ein/e Therapeut/in spezialisiert und womit er/sie gute Therapieerfolge erzielt hat.
Es geht definitiv nicht ohne:
1. Darmgesundheit aufbauen: Ohne dass wir den Darm heilen, können wir keine Allergie in den Griff bekommen
2. Ernährungsanpassung: Allergie auslösende und die Darmschleimhaut schädigende Lebensmittel müssen gemieden werden.
3. Mängel beheben: Oft fehlen wichtige Bausteine, damit unser Körper überhaupt gegen die Allergie ankommen kann
4. Lebenssituation mit bedenken: Wichtig ist es, das vegetative Nervensystem zu unterstützen und den Parasympathikus zu stärken. Dies kann z. B. durch Meditation, Atemübungen oder auch Hypnose erfolgen.
Je nach Therapeut/in kommen zusätzlich unter anderem zum Einsatz:
• Phytotherapie, Akupunktur, Organotherapie, Homöopathie, Isotherapie und bei mir natürlich die Mykotherapie. Je nach Gesamtkonstellation sind die wichtigsten Pilze: Reishi, Agaricus blazei Murill, Coriolus, Chaga und Cordyceps
Zusammenfassung:
Allergien machen sich auf vielfältige Weise bemerkbar und nicht immer sind die Symptome offensichtlich. Die Schulmedizin bietet wichtige Notfallhilfe und Linderung des Leidensdrucks, verfolgt aber keinen kausalen Lösungsansatz.
In der ganzheitlichen Therapie wird die Ursache einer Allergie mit den entsprechenden Maßnahmen eruiert und behandelt. Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten und Eigenverantwortung zu übernehmen seitens der Patienten ist unumgänglich, sonst wird die Therapie nicht gelingen. Welcher Weg für die Therapie beschritten wird hängt von den Bedürfnissen des Patienten ab und wird individuell entschieden.
Gerne können wir in einen kostenfreiem Kennenlerngespräch schauen, ob ich eine konstruktive Lösung für Eure Allergieprobleme bieten und eine Zusammenarbeit erfolgversprechend sein kann.
Um dem vielschichtigen und komplexen Thema Allergien gerecht zu werden, teile ich mit Euch in den nächsten Wochen verschiedenste Aspekte dieses immunologischen Problems und kann Euch nur dringend dazu ermuntern, Euch eine/n Therapeuten/in zu suchen, die Euch durch das Thema führt und begleiten. Es ist fast nicht möglich, ohne das entsprechende Hintergrundwissen eine Allergie oder verwandte Erkrankungen vernünftig in den Griff zu bekommen. G
Ich hoffe, dieser Blogbeitrag hat Euch wieder wertvolle Einblicke und Informationen gebracht und wünsche eine gute Restwoche und einen Frühling mit weniger Allergien und voller guter Laune.
Doris <3
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Bis die Tage, lasst es Euch gut gehen