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14 May 2026

Ist Fluorid wirklich ein Schutz für die Zähne oder Belastung für den Körper?

Morgens und abends das gleiche Ritual. Wir gehen ins Bad, greifen zur Zahnbürste und benutzen eine Zahnpasta, die unsere Zähne säubert und vor Karies schützen soll.


Wer kennt diese Werbesprüche nicht? Ich persönlich sehe sogar das jeweilige Produkt vor meinem inneren Auge:

„Damit wir auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.“

„Stärkt den Zahnschmelz.“

„Von Zahnärzten empfohlen.“

„Schützt vor Karies.“


Selten wird hinterfragt, was wir da eigentlich täglich in unserem Mund aufschäumen. Doch das ist ein echtes Problem, denn Fluor, das in allen gängigen Zahnpasten enthalten ist, ist biologisch auf keinen Fall eine harmlose Substanz.


Im Gegenteil! Fluor gehört zu den reaktivsten Stoffen überhaupt. Selbst in niedrigen Mengen wird seit Jahren diskutiert, welche Auswirkungen die dauerhafte tägliche Aufnahme auf den menschlichen Organismus haben kann. Vor allem auf:

• Nervensystem

• Schilddrüse

• Mitochondrien

• Knochenstoffwechsel

• Hormonsystem

• und möglicherweise sogar auf die Zirbeldrüse.


Fluorid oder Fluor, wo liegt eigentlich der Unterschied?

Zahnpasta enthält keine elementaren Fluorverbindungen, sondern Fluoride, zum Beispiel Natriumfluorid, Aminfluorid oder Zinnfluorid. Im Mund werden daraus Fluorid-Ionen freigesetzt, die biologisch wirksam sind. Die Wirkung basiert genau auf diesen Fluorid-Ionen, die biologisch hochaktiv sind.


Fluoride können:

• Enzyme beeinflussen

• Mineralstoffbindungen verändern

• oxidativen Stress fördern

• Calciumstoffwechsel beeinflussen

• und in höheren Mengen neurotoxisch wirken.


Das ist toxikologisch seit Langem bekannt. Die eigentliche Diskussion dreht sich daher nicht darum, ob Fluor biologisch aktiv ist, sondern ab welcher Menge die tägliche Belastung problematisch wird. Genau das thematisiert die Ganzheitsmedizin schon seit Jahrzehnten.


Warum wird Fluorid überhaupt eingesetzt?

Hier sind einige tückische Fakten über Fluorid:

• Es erhöht die Säureresistenz des Zahnschmelzes.

• Es unterstützt die Remineralisierungsprozesse der Zähne.


Deshalb wurde es früher in jede Zahnpasta gepackt.

Der positive Effekt betrifft jedoch ausschließlich die lokale Anwendung auf dem Zahn und nicht die systemische Aufnahme in den Körper. Genau hier wird es kritisch, denn es wird oft übersehen, dass ein Teil des Fluorids beim Zähneputzen geschluckt wird.


Besonders problematisch ist, dass:

• Kinder verschlucken oft große Mengen Zahnpasta.

- Menschen verwenden zusätzlich fluoridiertes Salz.

- Menschen trinken fluoridhaltiges Mineralwasser.

- sie erhalten Fluorid beim Zahnarzt.

– oder nutzen Mundspülungen.

Die Belastung summiert sich.


Fluor und die Schilddrüse

Fluor gehört chemisch zu den Halogenen:

• Jod

• Brom

• Chlor

• Fluor.

Diese Stoffe konkurrieren im Körper teilweise miteinander und somit stellt sich die Frage, ob eine hohe Fluoridbelastung die Jodverwertung der Schilddrüse beeinträchtigen kann.


Das ist besonders zum Thema bei:

• Jodmangel

• Hashimoto

• Schilddrüsenunterfunktion

• chronischer Erschöpfung

• Brainfog

• Kälteempfindlichkeit.


Wichtig zu wissen ist:

Bevor die heute bekannten Schilddrüsenmedikamente verfügbar waren, wurden Fluoride teilweise genutzt, um eine überaktive Schilddrüse zu bremsen. Das allein zeigt bereits die möglichen Ausmaße von Fluorid im Körper:


Fluor und das Gehirn

In den letzten Jahren erschienen zahlreiche Arbeiten zur möglichen Neurotoxizität chronischer Fluoridexposition. Mehrere Metaanalysen zeigten:

Kinder aus Regionen mit hoher Fluoridbelastung schnitten in verschiedenen Studien im Durchschnitt schlechter in kognitiven Tests ab.


2024 veröffentlichte das US-amerikanische National Toxicology Program (NTP) eine umfangreiche Bewertung, die Hinweise auf Zusammenhänge zwischen höherer Fluoridaufnahme und neurokognitiven Effekten bei Kindern bestätigte.


Diskutiert werden unter anderem:

• oxidativer Stress im Gehirn

• Mitochondrienschäden

• Neuroinflammation

• gestörte Neurotransmitterbalance

• Veränderungen während der Gehirnentwicklung.


Fluorid und die die Zirbeldrüse

Die Diskussion um die Zirbeldrüse (Pinealis) ist besonders heikel. Einige Forscher haben erhöhte Fluoridablagerungen in der Zirbeldrüse älterer Menschen festgestellt. Es wird diskutiert, ob eine chronische Fluoridbelastung langfristig zur Verkalkung beitragen könnte. Auch wenn die Zahl der wissenschaftlichen Untersuchungen zu Fluoridablagerungen in der Zirbeldrüse noch gering ist, gibt es doch einige Arbeiten, die dies bestätigen.


Kann Fluorid wieder aus dem Körper entfernt werden?

Leider gibt es keine „Wunder-Ausleitung“, die gespeichertes Fluorid einfach aus Knochen oder Gewebe entfernt. Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, die den Körper dabei unterstützen, die Belastung zu reduzieren und die Ausscheidungsprozesse zu fördern.


Dabei sind folgende Fragen wichtig:

- Wie hoch ist die tägliche Belastung?

- Wie gut funktionieren Entgiftung, Mineralstoffhaushalt und Ausscheidung?


Wichtigste Maßmahme ist die Belastung zu reduzieren.

Viele Menschen suchen sofort nach Ausleitungsmöglichkeiten, dabei ist der erste sinnvolle Schritt die tägliche Fluoridaufnahme reduzieren.


Zum Beispiel:

• fluoridfreie Zahnpasta

• kein fluoridiertes Speisesalz

• fluoridarme Mineralwässer

• kritischer Umgang mit Mundspülungen und Fluoridgelen

• Kindern keine „Zahnpastaberge“ auf die Bürste geben.


Mineralstoffe als „Türsteher“

Fluoride interagieren stark mit Mineralstoffen.

Vor allem mit:

• Kalzium

• Magnesium

• Silizium.


Ein stabiler Mineralstoffhaushalt scheint deshalb wichtig zu sein. Eine ausreichende Mineralstoffversorgung kann somit die Einlagerung problematischer Stoffe reduzieren.


Betrachten wir nun die folgenden Mineralstoffe:


Kalzium

Fluorid bindet bevorzugt an Kalziumreiche Gewebe wie:

• Knochen

• Zähne.

Eine gute Kalziumversorgung ist daher extrem wichtig.


Magnesium

Magnesium stabilisiert zahlreiche enzymatische Prozesse und ohne Magnesium wird Vit D nicht in die aktive Form umgewandelt.


Silizium

Siliziumverbindungen unterstützt die Ausscheidung von Aluminium und anderen problematischen Stoffen. Auch für die Ausleitung von Fluor gibt es belastbare Quellen.

Natürliche Siliziumquellen:

• Kieselsäure

• Bambus-Extrakt

• Ackerschachtelhalm

• siliziumreiches Mineralwasser.


Bor

Bor ist ein Spurenelement, das:

• Knochenstoffwechsel

• Vitamin-D-Stoffwechsel

• Mineralstoffbalance

beeinflussen kann.


Bor reguliert den Magnesium- und Kalziumstoffwechsel und hat maßgeblichen Einfluss auf die Zahn- und Knochengesundheit. In einigen naturheilkundlichen Konzepten wird Bor unterstützend diskutiert, wenn es um die Belastung mit Halogenen geht, wozu Fluorid gehört.


Die Rolle der Darmgesundheit

Eine oft übersehene Ursache ist ein entzündeter Darm mit:

• Dysbiose

• Leaky Gut

• Eine gestörter Schleimhaut kann die Belastbarkeit des Körpers deutlich reduzieren.


Der Organismus verliert:

• Mineralstoffe

• Regulationsfähigkeit

• Entgiftungskapazität.


Warum schlechte Zähne oft nicht im Mund beginnen

Zahngesundheit ist ehrlich gesagt nicht abhängig von einer Zahnpasta sondern sie entsteht durch:

• Mineralstoffversorgung

• Speichelqualität

• Mikrobiom

• Entzündungsstatus

• Ernährung

• Vitamin-D-Stoffwechsel

• Gesunder Knochenstoffwechsel

• Darmgesundheit

• Immunregulation.


Chronische Zahnprobleme sind häufig Ausdruck eines gestörten inneren Milieus. Die spannende Frage ist also: Wie schaffen wir ein inneres Milieu, in dem gesunde Zähne überhaupt wieder möglich werden?


Genau hierfür habe ich die Rezeptur T-Bone entwickelt.

Es ist eine Kombination aus:

• Shiitake

• Maitake

• Vitamin-D-reichem Agaricus

• Cissus-Extrakt

• PEA

• Chlorella

• Hagebuttenextrakt


Besonders interessant sind dabei:

• die Bedeutung von Vitamin D für Zahn- und Knochenstoffwechsel

• Cissus als traditionelle Pflanze für Strukturgewebe

• PEA zur Regulation entzündlicher Prozesse

• Chlorella als nährstoffreiche Mikroalge

• sowie die Vitalpilze mit ihren immunmodulierenden Eigenschaften.


Für eine individuelle Beratung und Begleitung oder mehr Informationen zu „T-Bone“ können Sie mit mir gerne unter 0171-4279456 oder info@natur-heilimpulse.de Kontakt aufnehmen.


Beste Wünsche für eine wunderbare Fühlingszeit,

Doris <3





Quellen (Auswahl)

• National Toxicology Program (NTP), 2024: Fluoride Exposure and Neurodevelopment

• Choi AL et al., 2012: Developmental Fluoride Neurotoxicity: A Systematic Review and Meta-Analysis

• Malin AJ et al., 2018: Fluoride exposure and thyroid function among adults living in Canada

• Peckham S et al., 2015: Are fluoride levels in drinking water associated with hypothyroidism prevalence?

• Luke J., 2001: Fluoride deposition in the aged human pineal gland





Bei Interesse an einer professionellen Betreuung bin ich über die Seite Kontakt zu erreichen. Eine erste kurze Erstberatung ist kostenfrei.

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